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Zeitzonen der USA

Die Standardzeiten im Kernland der USA, die auf den Zifferblättern der vier Zeitzonen (von rechts nach links: Eastern, Central, Mountain und Pacific) angegeben sind (6 PM bis 3 PM = 18.00 bis 15.00 Uhr), entsprechen Mitternacht (24.00 Uhr MEZ desselben Tages bzw. 0.00 Uhr MEZ des Folgetages) in Deutschland. Die Ostküste der USA liegt bei etwa 75 °W (5 × 15 °W), und wird daher 5 Stunden später von der Sonne erreicht als der nullte Längengrad durch Greenwich (London), für den die Weltzeit UTC = Universal Time Coordinated (vormals GMT = Greenwitch Mean Time) gilt. Das ist 6 Stunden später als 15 °O, für den unsere Mitteleuropäische Zeit (MEZ) zutrifft. Die Westküste der USA liegt bei etwa 120 °W, (8 × 15 °) und wird daher von der Sonne weitere drei Stunden später erreicht. Zu einem bestimmten Zeitpunkt ist es dort also jeweils 6 bis 9 Stunden früher als bei uns. Wie in den Kartenausschnitten links unten zu erkennen, ist es Alaska und Hawaii wegen ihrer entsprechend westlicheren Lage noch eine bzw. zwei weitere Stunden früher.

Während der sog. Sommerzeit (Daylight Saving Time) gelten die entsprechenden Zeitdifferenzen, sofern überall die Uhren um eine Stunde vorgestellt sind. In den schraffierten Gebieten der USA, d.h. in Hawaii sowie in wesentlichen Teilen von Indiana und Arizona (mit Ausnahme eines Indianerreservats) wird jedoch nicht auf Sommerzeit umgestellt.

Karte: [National Atlas of the United States ®] vom US-Innenministerium als Public Domain allgemein freigegeben

Stand: 22.08.2009 / © MG


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