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Topologie der USA

Die Geländeform der USA wird durch vier nahezu in Nord-Süd-Richtung verlaufende Gebirgsketten und die sog. Großen Ebenen dazwischen bestimmt. Nach einem flachen Geländestreifen an der Atlantikküste erheben sich die nicht besonders hohen Appalachen (Appalachian Mountains), deren höchster Berg etwa 2000 m erreicht. Nach Westen fällt das Gelände über knapp 700 km seicht bis zum Tal des Mississippi ab. Westlich des Mississippi steigen die Großen Ebenen (Great Plains) auf den nächsten 1000 km bis zum Fuß der Rocky Mountains zunächst seicht und dann stärker an. So liegt Denver am Ostrand der Rockies bereits 1600 m hoch und hat daher den Beinamen Mile-high City. In der Umgebung Denvers sind die Rocky Montains mit 53 Gipfeln über 14000 ft (= 4200 m) am höchsten. Zwischen den Rockies und der Pazifikküste verlaufen die auf dem Atlas nicht ganz leicht zu unterscheidenden Gebirgszüge des Kaskadengebirges (Cascade Ranges) und des Küstengebirges (Coast Ranges). In Kalifornien geht das Kaskadengebirge in die Sierra Nevada über. Dort liegt auch der Mt. Whitney, mit 4416 m die höchste Erhebung im Kernland der USA. Knapp 100 Meilen südöstlich davon befindet sich im Tal des Todes (Death Valley) mit 86 m unter dem Meeresspiegel der tiefste Punkt der USA.

Karte: [National Atlas of the United States ®] vom US-Innenministerium als Public Domain allgemein freigegeben

Stand: 22.08.2009 / © MG


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