USA-Reisevorbereitungen & Hinweise:   «    ‹   Hinweise 2   › 


Sprachkenntnisse, Flüge, Einfuhrbestimmungen bei der Rückreise, Kurzreisen & Badeferien


Sprachkenntnisse

50 % eines englischen Normaltextes von mittlerem Schwierigkeitsgrad bestehen aus nur 106 Vokabeln, den sog. Stukturwörtern. Trotzdem steckt die Information natürlich in den relevanten Fachvokabeln, ohne deren Verständnis der Sinn eines Satzes mehr oder weniger verborgen bleibt. Nach statistischen Erhebungen erfaßt man mit einem Grundwortschatz von 2000 Wörtern bereits 85 % eines Normaltextes und mit weiteren 2500 Wörtern des Aufbauwortschatzes weitere 10 %, zusammen also 95 % eines Normaltextes. Wieviel englische (oder besser amerikanische) Sprachkenntnisse man in den USA braucht, hängt natürlich davon ab, auf welche Weise man reist. Eine organisierte Gruppenreise mit deutschsprachiger Reiseleitung erfordert sicher kaum bzw. notfalls sogar keinerlei Kenntnisse der Landessprache. Höchstwahrscheinlich werden einem die touristischen Highlights und Museen auf einer solchen gut organisierten Reise mustergültig auf Deutsch erklärt, aber genau so wahrscheinlich wird man dabei nahezu keinen Kontakt abseits der Reisegruppe zu "normalen Leuten" in ihrer normalen öffentlichen Umgebung bekommen, wie in Restaurants, Geschäften oder selbst in der Umgebung touristischer Sehenwürdigkeiten.

Für eine Individualreise sollte man schon in der Schule oder zumindest in der Volkshochschule Englisch gelernt haben, um englische Beschriftungen und Erklärungen in Museen, Nationalparks und an sonstigen Sehenswürdigkeiten im wesentlichen verstehen zu können. Das ist im allgemeinen weniger schwierig als befürchtet, weil das amerikanische Englisch normalerweise klar und einfach strukturiert ist und die Ranger und Führer von Besuchern in der Regel sehr akzentuiert sprechen. Fast immer gibt es auch Faltblätter und/oder preiswerte Broschüren, in denen man vor oder nach einer Führung interessante bzw. wichtige Details nachlesen kann. Für einige Sehenswürdigkeiten, die oft von Deutschen besucht werden, gibt es auch Kurzbeschreibungen in deutscher Sprache, aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß selbst Schulenglisch aus einer länger zurückliegenden Realschulzeit im allgemeinen ausreicht, um sich nach ein paar Tagen der Eingewöhnung ganz gut zurechtzufinden. Die eigentlichen Hürden ergeben sich anfangs aus dem mangelhaften aktiven Wortschatz, also aus der fehlenden oder zögerlichen Erinnerung an bestimmte Vokabeln beim Sprechen, die man beim Hören ohne weiteres versteht (passiver Wortschatz), sowie der nahezu rituelle Dialog in meist undeutlicher Sprache beim Aufzählen und Abfragen der Zubereitungsoptionen im Restaurant (siehe Restaurants). Aber auch hier gehört dem Mutigen die Welt, indem er zur Not etwas auf Verdacht bzw. mehr oder weniger zufällig auswählt, selbst auf die Gefahr hin, daß es ihm mal nicht ganz so optimal schmeckt. Dafür hat man aber auch die Chance, eine unbekannte Speise oder Zubereitungsart zu entdecken, die man bisher noch nicht kannte, aber dann doch ganz gerne mag.

Selbstverständlich ist es sehr bequem, wenn wenigstens einer der Mitreisenden bessere Sprachkenntnisse oder bereits USA-Erfahrungen hat, weil viele Dialoge in Hotels, Restaurants, Läden und an Eintrittskassen nach ziemlich einheitlichen Ritualen ablaufen. Daher kann man häufig treffsicher raten, was gemeint sein könnte, wenn man etwas wirklich nicht verstanden hat. So bedeuten die meist freundlichen, aber oft unverständlichen Grunzlaute eines Kassierers zur Begrüßung im Regelfall "Cash or Credit?", also die Frage, ob man bar oder mit Kreditkarte bezahlen möchte. Außerdem werden in den USA generell Nettopreise ausgezeichet oder genannt, so daß der zu zahlende Betrag immer um die von vielerlei lokalen Gegebenheiten abhängige Mehrwertsteuer (VAT = Value-added Tax) höher ist. Lediglich im Staat Oregon gab es während unseres dortigen Aufenthaltes (im Jahre des Herrn 1991) erstaunlicherweise keine Zuschläge für Mehrwertsteuer. Zur eigenen Sicherheit kann es jedoch nicht schaden, im entscheidenden Moment auf die Anzeige der fast überall obligatorischen Registrierkasse zu schauen, um sprachliche Unsicherheiten zu vermeiden.

Sofern man nicht gerade sprachlich vollkommen unbedarft ist oder vor Schüchternheit am liebsten im Boden versinken möchte, gewöhnt man sich erfahrungsgemäß in wenigen Tagen ein und kann dann das meiste vielleicht nicht wörtlich und in allen Feinheiten, aber doch sinngemäß verfolgen. Es ist einem jedoch unbenommen, vor einer USA-Reise sich einen Auffrischungskurs in Englisch an der Volkshochschule zu gönnen und in einem Reiseführer die typischen Bezeichnungsunterschiede zwischen etwa zwei Dutzend englischen und amerikanischen Vokabeln zu Gemüte zu führen. Empfehlenswert zum Selbststudium ist dafür auch das Vokabelbuch von Erich Weis "Grund- und Aufbauwortschatz Englisch" (zurück nach hier mit Rückpfeil des Browsers), das bereits vor vielen Jahren im Ernst Klett Verlag erschienen ist (siehe auch im Literaturverzeichnis unter Wörterbücher). Dieses Vokabelbuch haben wir aus dem Englischunterricht unseres Sohnes Anfang der 80-er Jahre als seinerzeit ganz moderne Lernhilfe kennen- und schätzengelernt. Es ist zum Wiederholen und Auffrischen von Vokabelkenntnissen im Selbststudium hervorragend geeignet.

 
Flüge

Im Flugverkehr über den Atlantik besteht ein starker Wettbewerb zahlreicher Fluggesellschaften, im allgemeinen sehr zum Segen der Flugpassagiere. So ist es heute kaum noch lohnend, auf der Route über den Nordatlantik nach einem preiswerten Charterflug mit seinen üblichen Beschränkungen auf nur ein Gepäckstück von maximal 20 kg pro Person (zusätzlich zum üblichen Handgepäck) Ausschau zu halten. Auf nahezu allen Linienflügen in die USA gibt es je nach Saison entsprechend preiswerte Tickets, wenn man frühzeitig bucht. Das maximal mögliche Gepäck ist dabei in aller Regel auf zwei Gepäckstücke von maximal je 32 kg pro Person (zusätzlich zum Handgepäck) beschränkt, mit insgesamt 64 kg, also mehr, als man normalerweise zu tragen oder zu rollen gewillt ist. Die von deutschen Flughäfen am bequemsten und billigsten zu erreichenden Ziele in den USA sind New York NY, Washington DC, Orlando FL und Miami FL an der Ostküste, sowie Los Angeles CA und San Francisco CA an der Westküste. Dabei kann man oft nicht jedes Ziel in den USA von jedem deutschen Flughafen aus zu einem günstigen Tarif erreichen, aber von Frankfurt, München, Düsseldorf oder Hamburg aus sollte das im allgemeinen möglich sein.

Günstig sind bei den meisten Fluggesellschaften die sogenannten Holiday-Tarife, die einen Aufenthalt von mindestens 6 Nächten in den USA voraussetzen und es ermöglichen, je nach Saison für weniger als 500 € bis gut 500 € zur Ostküste und für gut 500 € bis etwa 1.000 € zur Westküste hin- und zurückzukommen. Bei Flügen nur von bestimmten, vom Wohnort weiter entfernten Flughäfen sollten die Kosten für den Zubringerverkehr, z.B. die Bahn (Rail and Fly), den Zubringerflug, die Autofahrt per Mietwagen oder mit eigenem Auto plus Parkgebühr am Flughafen und eine ggf. erforderliche Übernachtung am Abflug- und/oder Ankunftsflughafen nicht vergessen werden. Durchaus günstiger können hier ausländische Fluggesellschaften sein, bei denen ein Zubringerdienst auch von kleineren deutschen Verkehrsflughäfen im Ticketpreis enthalten ist. Gute Erfahrungen haben wir persönlich mit solchen Zubringerflügen von Hannover aus mit der KLM nach Amsterdam-Schipol und mit der BA nach London-Heathrow gemacht.

 
Einfuhrbestimmungen bei der Rückreise

Reisende, die im europäischen Ausland unterwegs waren, sind seit vielen Jahren damit vertraut, bei der Rückkehr neben ihrem Reisegepäck größere Freimengen an Genußmitteln und sonstigen Waren, die sie im Ausland preiswert erworben haben, für den sog. persönlichen Bedarf ohne Einfuhrumsatzsteur und/oder Zoll nach Deutschland mitbringen zu dürfen. Diese Freimengen sind in den letzten Jahrzehnten mit den Fortschritten bei der europäischen Einigung für die betreffenden Länder mehrmals erhöht worden, und zwischen den Vollmitgliedern der EU sind die Grenzkontrollen sogar vollständig abgeschafft worden. Diese gewohnte Praxis trifft jedoch keineswegs auf Rückreisen aus den USA zu. Hier sind die Freigrenzen für einige Waren wie Zigaretten, Alkohol, Kaffee, Parfüms und Medikamente überraschend gering. Außerdem ist Goldschmuck in jedem Fall zu verzollen. Alle übrigen Neuwaren (für den persönlichen Bedarf einer Person über 15 Jahre) dürfen ab 1. Dezember 2008 einen Wert von 430 € (ca. 606 $) nicht überschreiten, wenn sie abgabenfrei bleiben sollen. Jugendliche unter 15 Jahre dürfen jedoch nur Waren bis 175 € (ca. 246 $) mitführen. Eine Gewähr für fortwährende Aktualität dieser Angaben kann jedoch nicht übernommen werden. Deshalb wurden auch bewußt keine weiteren Freimengen angegeben, über die sich jeder bei Bedarf zum Termin seiner Reise selbst informieren sollte.

Sofern wertvollere Waren bei der Zollkontrolle ordnungsgemäß angemeldet werden, sind die EU-Umsatzsteuer und bei einigen Produktgruppen auch Zoll zu zahlen. In einem Übergangsbereich wird beides mit einem Pauschalsatz von 13,5 % abgegolten. Bei höheren Warenwerten können die Abgaben aus 19 % Umsatzsteuer plus Zoll bis zu 30 % betragen. Ertappten Schmugglern drohen je nach Schwere ihres Verstoßes mindestens ein weiterer Zuschlag in Höhe der hinterzogenen Steuern, oder in mittelschweren Fällen Bußgelder bis zu 50 000 € (Stand Mai 2008). So attraktiv der Preis eines Laptops oder einer größeren Digitalkamera bei einem günstigen Wechselkurs von 0,71 €/$ (bzw. 1,41 $/€) auch erscheinen mag, sollte man die bei der Rückkehr nach Deutschland fälligen Einfuhrabgaben nicht außer Acht lassen. Bei solchen Wechselkursen prüft der deutsche Zoll erfahrungsgemäß die Rückkehrer aus den USA besonders gründlich.

Bei etlichen Waren aus den USA gibt es jedoch außer finanziellen auch technische Gründe, die man vor ihrem Kauf bedenken sollte. Dazu gehören z.B. alle Elektrogeräte, die außer für das in den USA vorhandene Stromnetz von 110 V, 60 Hz auch (ggf. durch Umschstellung) für das Stromnetz 230 V, 50 Hz in Deutschland geeignet sein müssen. Auch bei Handys muß man aufpassen, da sich der Funkstandard in den USA von dem in vielen Staaten Westeuropas unterscheidet. Selbstverständlich gibt es hierzulande sog. Dreiband-Handys, deren drei Funkstandards außer den europäischen auch den US-amerikanischen einschließen, aber ob solche Geräte in den USA angeboten werden, ist den Autoren leider nicht bekannt. Auf jeden Fall ist dafür ein Mindestmaß an technischem Verständnis dringend erforderlich.

 
Kurzreisen & Badeferien

Besonders außerhalb der Saison werden immer wieder erstaunlich billige Kurzreisen vorzugsweise zur Ostküste, aber manchmal auch zur Golf- oder Westküste der USA angeboten, meist einschließlich der Unterbringung im Doppelzimmer. Das können Städtereisen sein, wie z.B. ein paar Tage in New York, Washington, Orlando, Miami, New Orleans, San Francisco, Los Angeles oder Las Vegas, bzw. Badeferien, wie eine Woche in Florida oder ähnliches. Dabei sind oftmals örtliche Busrundfahrten und der Besuch von lokalen Sehenswürdigkeiten eingeschlossen, z.B. eine bekannte Opernaufführung in der MET oder ein Broadwaymusical (New York), das US-Regierungsviertel mit seinen Museen (Washington DC), der Vergnügungspark Disneyworld und/oder das Kennedy Space Center in Cape Caneveral (Orlando), die Mangrovensümpfe oder die Inselkette der Keys (Miami), der Mississippi und sein Delta oder das French Quarter mit seinen kreolischen Restaurants und Jazzlokalen (New Orleans), Fisherman's Warf, die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz und Chinatown (San Francisco), die Universal Filmstudios bzw. einer der Vergnügungsparks Disneyland oder Knott's Berry Farm (Los Angeles), eine berühmte Show [z.B. Siegfried und Roy] bzw. Gelegenheit zum Glücksspiel oder sogar zur Heirat (Las Vegas). Falls eine solche Städtereise ein paar Tage länger dauert, können besonders im Westen der USA auch Tagestouren zu außerhalb liegenden Sehenswürdigkeiten bzw. Nationalparks eingeschlossen sein, z.B. zum Yosemite-Park von San Francisco, zum Hoover-Damm und/oder zum Grand Canyon des Colorado von Las Vegas oder sogar von Los Angeles aus.

Da die Reiseveranstalter auch bei diesen Angeboten nichts zu verschenken haben, sollte man in den zugehörigen Beschreibungen aufmerksam lesen, was man für sein Geld bekommen soll und ob das auch glaubhaft ist. Keiner der Veranstalter kann hexen, und jeder will außerdem noch etwas verdienen. Er kann daher im wesentlichen nur die entsprechend geringen Flug- und Zimmerpreise außerhalb der Saison an seine Kunden weitergeben. Dabei läßt sich eine Reisegruppe mit vertretbarem Aufwand üblicherweise nur in einem entsprechend großen Stadt- oder Casinohotel unterbringen. Obwohl die Reiseveranstalter dort entsprechende Rabatte bekommen, kann man als Individualtourist außerhalb der großen Städte in aller Regel deutlich billiger logieren. Lediglich in den großen Casino-Hotels der Spielerstädte (Las Vegas bzw. Reno) sind Übernachtungen und Mahlzeiten besonders an den Arbeitstagen in der Woche sehr billig, um auch während dieser umsatzschwachen Tage Leute zum Spielen anzulocken. Am Wochenende gelten jedoch auch hier weitgehend die üblichen Preise. Angaben wie "Übernachtung im DZ" oder "Preis pro Bett im DZ" in solchen Angeboten sind durchaus ernst zu nehmen. Wenn man nämlich allein, d.h. nicht als Paar oder mit einem Partner oder Freund zu zweit bucht, teilt man das Doppelzimmer höchstwahrscheinlich mit einem/einer fremden Mitreisenden. Falls überhaupt vorgesehen, ist der Einzelzimmerzuschlag in den USA erheblich und verdoppelt nahezu den im Gesamtangebot enthaltenen Übernachtungsanteil. Der Grund dafür ist die in den USA übliche Praxis, Übernachtungen pro Zimmer und nicht pro Person abzurechnen. Je nach Hotel führt die Belegung eines Zimmers mit einer oder zwei Personen nur zu einen geringen oder auch gar keinen Preisunterschied. Im Gegensatz zur europäischen Gepflogenheit ist in den USA das Frühstück generell nicht im Übernachtungspreis enthalten. Ob bzw. in welchem Umfang ein Veranstalter von Kurzreisen die Verpflegung der Reisenden in sein Angebot aufgenommen hat, sollte daher jedenfalls überprüft werden.

Besuche von Theatern, Vergnügungsparks oder Filmstudios können in den USA richtig Geld kosten. Auch Bus und deutschsprachige Reiseleitung sind natürlich nicht umsonst. Es sollte daher klar sein, ob die betreffenden Tickets, Busfahrten und Reiseleitung im ausgelobten Preis enthalten sind, oder ob die Besuche und Fahrten nur "fakultativ" sind bzw. nur "Gelegenheit" dazu geboten wird, d.h. ob dafür noch zusätzlich zu bezahlen ist. Auch das kann durchaus Vorteile haben, wenn man z.B. während dieser Zeit lieber etwas anderes unternehmen möchte.

In kurzen Badeferien dürften normalerweise kaum weitere Zusatzleistungen über den Transfer zur Wohnanlage hinaus eingeschlossen sein. Ob bzw. inwieweit die Verpflegung im Preis enthalten ist, legt jeder Veranstalter meistens entsprechend der anvisierten Zielgruppe bei seinem Angebot individuell fest. Ein örtlicher Ansprechpartner sollte jedoch in jedem Fall vorhanden sein, mit dem sich anstehende Fragen auch auf Deutsch klären lassen, besonders wenn man nicht genügend Englisch kann. Er sollte seine Gäste auch über am Ort zu buchende Zusatzverantaltungen beraten bzw. solche Buchungen erledigen oder vermitteln können. Besonders bei Badeferien in Florida sollte man bedenken, daß in diesem subtropischen "Sunshine State" selbst im Dezember neben wolkenbruchartigen Regenfällen noch Tagestemperaturen über 20 °C vorkommen und daß auch mitten im Winter nicht alle Mücken ihre Attacken auf die Menschheit eingestellt haben. Zumindest in den Abendstunden sollte man sich draußen in Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen aufhalten sowie ggf. einen geeigneten Mückenstift bzw. andere abwehrende und lindernde Mittel gegen Mücken und deren Stiche verwenden. Dafür wird man sowohl auf der Ostseite (zum Atlantik), besonders aber auf der Westseite Floridas (zum Golf) mit herrlichen Badestränden und warmem Seewasser entschädigt.

Ob man sich für einen Kurzurlaub von einer Woche (oder sogar noch weniger) einen Transatlantikflug mit einer Zeitverschiebung von 6 bis 9 Stunden und dem zugehörigen "Jetlag" antut, muß jeder für sich selbst entscheiden. Natürlich ist das ohne weiteres durchzustehen, wie es ja viele Geschäftsreisende vormachen, aber der Erholung dient das zumindest empfindlichen Personen ganz bestimmt nicht. Wir selbst sind keine Fans derartig weiter Kurzreisen, obwohl ich mehrere davon aus geschäftlichen Gründen unternommen habe. Wie bei vielen anderen auch, hat es bei mir nach dem Rückflug normalerweise ein bis zwei Tage gedauert, bis ich die durch den Jetlag bewirkte Müdigkeit überwunden hatte, besonders wenn ich bereits am nächsten Tag wieder arbeiten mußte.

Wie sich in den 90-er Jahren gezeigt hat, sollte man auch als Pauschalreisender am Ende seines Kurzaufenthaltes noch so liquide sein, daß in einem unvorhergesehenen Notfall, z.B. bei Verlust des Rückflugtickets oder Insolvenz des Reiseveranstalters die Notfallreserve*), z.B. in Form einer Kreditkarte, für ein Ersatzticket zum Heimflug ausreicht.

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Stand: 18.01.2010 / © MG


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